Entwicklung Brutto-Werbeausgaben Jänner bis Mai 2017

2017-07-03

Im Zeitraum Jänner bis Mai werden heuer annährend 1,6 Milliarden Euro für klassische Werbeaktivitäten ausgegeben. Dies entspricht einem Plus in Höhe von 7,1% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016, wobei alle Medienkanäle in Summe positiv bilanzieren.
In Print werden bis Ende Mai 801 Millionen Euro investiert, was einem Anstieg von 8,4% entspricht. Tageszeitungen (+7,8%), Regionale Wochenzeitungen (21,5%) und auch Fachzeitschriften (+3,7%) verzeichnen wachsende Werbeeinnahmen. Lediglich das Segment Illustrierte/Magazine liegt um 3,7% unter dem Vorjahresniveau.
Die Werbeausgaben für TV steigen um 6,4% auf 467 Mio. Euro. Sowohl der ORF (+14,6%) als auch die Privatsender (+3,2%) liegen somit klar über den Werten 2016.

Ähnlich positiv die Performance von Radio – 94 Mio. entsprechen einem Zuwachs in Höhe von 5,8%. Im Gegensatz zu TV können allerdings die ORF-Sender kein Plus verbuchen (-0,1%). Die aktuelle positive Entwicklung ist ausschließlich auf die deutlichen Zugewinne der Privatsender zurückzuführen (+13,4%).

Ebenfalls erfreulich die Ergebnisse für Außenwerbung: 115 Mio. Euro bedeuten eine Steigerung von 4,1% gegenüber 2016.

Und auch die Online-Werbeausgaben in Höhe von 100 Mio. Euro liegen um 3,9% klar über den Vorjahreswerten.

Für Kino wird in der aktuellen Werbebilanz ein Bruttowerbewert von 6 Mio. Euro bzw. ein Plus von 18% ausgewiesen.

Neben den klassischen Medienkanälen beinhaltet der Bericht auch aktuelle Zahlen zur Entwicklung von Direct Marketing. Im Vergleich zum Vorjahr wächst dieser Bereich um 15,7%. Dies entspricht einer Investition von 281 Mio. Euro.

Fasst man bei der Betrachtung des Gesamtwerbemarktes Direct Marketing und klassische Werbung zusammen, so liegt für den Zeitraum Jänner bis Mai ein Plus in Höhe von 8,3% vor.

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Quelle: Focus Research

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Quelle: Focus Research

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Quelle: Focus Research